Christoph Cech mit Österreichischem Kunstpreis 2016 – Musik ausgezeichnet

Komponist und ÖKB-Vorstandsmitglied Christoph Cech wurde vom Bundeskanzleramt Österreich mit dem Österreichischen Kunstpreis 2016 – Musik ausgezeichnet.

Der ÖKB gratuliert herzlich!

Die Jury bildeten: Margarethe Deppe, Ludwig Nussbichler, Gerhard Sammer und Gottfried Zawichowski

Der Preisträger Christoph Cech (r.) und Sektionschefin Andrea Ecker (l.). Foto: BKA/Hans Hofer

Der Preisträger Christoph Cech (r.) und Sektionschefin Andrea Ecker (l.).
Foto: BKA/Hans Hofer

Christoph Cech, geboren 1960 kam schon früh mit Musik in Kontakt und studierte am Konservatorium der Stadt Wien Klavier und Schlagwerk sowie Tonsatz und Jazztheorie. Christoph Cech tritt seit den frühen 80er-Jahren als Mitbegründer und Pianist/ Komponist/Dirigent mit zahlreichen Ensembles mit internationaler Konzerttätigkeit auf, aktuell mit der Nouvelle Cuisine Bigband (25-jähriges Jubiläum), Christoph Cech Jazz Orchestra Project CC JOP, Giuffre Zone, Trio ZaVoCC, Trio Heginger – Herbert – Cech, Janus Ensemble, Trio MIT, Ensemble RUH und im Feld der Neuen Musik mit dem Max Brand Ensemble.
Durch die Gründungen dieser verschiedenen Formationen schuf er sich die Möglichkeit, seine Kompositionen, die zwischen traditionellem Jazz und avantgardistischen Ansätzen changieren, auf hohem Niveau umzusetzen. Eine Reihe von Tonträgern und Engagements bei den wichtigsten internationalen Jazzfestivals legen davon Zeugnis ab. Seinen Kompositionen wohnt eine starke emotionale Kraft inne, die aus dem Vollen schöpft. Dabei sind seine Partituren handwerklich klar durchdacht und von deutlicher Struktur. Er bleibt, bei aller Intellektualität, stets im Bereich des Spiel- und Hörbarem.
Cech schrieb neben einer Fülle von Kompositionen für kleinere Besetzungen im Bereich Jazz und Kammermusik, darunter mehr als 100 Stücke für Bigband, auch die Kammeroper Die Befreiung des Modulors, die 1988 am Staatstheater Schwerin uraufgeführt wurde. Sein Klavierkonzert Nr. 1 entstand 1993. An der Wiener Kammeroper wurde 1996 seine Oper Aus allen Blüten Bitternis aufgeführt und 2005 seine Oper Orfeo an der Neuen Oper Wien. Sein Anliegen und Talent, musikalische Inhalte auch an Laien zu vermitteln, ist durch zahlreiche Workshops belegt, 1998 bis 2006 unterrichtete Christoph Cech Tonsatz an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Von 1999 bis 2014 war Cech Direktor des Instituts für Jazz und improvisierte Musik an der Bruckneruniversität. 2004 habilitierte er zum Universitätsprofessor im Fach Jazzkomposition.

www.christoph-cech.com

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