Daniel Stadler gewinnt Wiener Filmmusik Preis 2018

Der Österreichische Komponistenbund (ÖKB) verlieh im Rahmen der Film Composers’ Lounge #10 den Wiener Filmmusik Preis 2018 an den Kärntner Pianisten und Komponisten Daniel Stadler (29).

v.l.n.r.: Mischa Krausz (Juryvorsitzender), Daniel Stadler (Gewinner Wiener Filmmusik Preis 2018), Alexander Kukelka (Präsident ÖKB) (c) ÖKB/Barbara Pálffy

„Daniel Stadlers Filmmusik schafft es im abwechslungsreichen, gut abgestimmten Zusammenspiel mit dem Sounddesign eine eigene Identität zu wahren und die Dramaturgie der Sequenz optimal zu unterstützen“, begründet Krausz die Jury-Entscheidung. „Die Spannung der actionreichen Szenen unterstreicht er durch den gekonnten Einsatz einer breiten Palette unterschiedlichster musikalischer Sprachmittel auf subtile Weise.“

Der Wiener Filmmusik Preis 2018 suchte die beste Neuvertonung einer Sequenz des Films „Die Hölle“ (Regie: Stefan Ruzowitzky, Produktion: Allegro Film 2017).  Der Preis ist mit € 7.000,- dotiert und wird vom Filmfonds Wien/Stadt Wien gestiftet. Der zweite Preis ging an Levente Kovács (24), den dritten Platz belegte Julian Schuller (25). Sie freuen sich über Sachpreise von Steinberg Media, Vienna Symphonic Library und Hoanzl.

„Allen Preisträgern ist es gelungen, spannend gestaltete, eigene Wege in diesem Action-, Drama- und Liebesfilm mit stark österreichischem Bezug einzuschlagen“, sagte Juryvorsitzender und Filmkomponist Mischa Krausz bei der Preisverleihung. „Die unterschwellige aber emotional immer wirksame Zusatzspur Musik bietet im Film eine Reihe subtiler Möglichkeiten, um dem Zuseher komplexe, oft auch widersprüchliche Emotionen erfahrbar zu machen. Sie ist daher immer auch Interpretation.“

Der Wiener Filmmusik Preis ist ein Förderinstrument für junge Talente und professionalisiert die österreichische Filmmusikbranche. Der Preis wurde zum 9. Mal vergeben.

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