Der ÖKB begrüßt den Vorstoß im Bereich „Festplattenabgabe“

Der Österreichische Komponistenbund (ÖKB), Vertretung der heimischen Komponistinnen und Komponisten aller musikalischen Genres, begrüßt den aktuellen Vorstoß von BM Dr. Josef Ostermayer hinsichtlich einer modernen Lösung in der aktuellen Diskussion um das Urheberrecht.

Musikgenuss hat sich durch die digitale Revolution in den letzten Jahren massiv verändert. Musik ist überall, wir können sogar von unterwegs auf Millionen Musikstücke zugreifen. Wir können Musikstücke anhören, kopieren, speichern und versenden. Derzeit funktioniert die finanzielle Vergütung für Komponistinnen und Komponisten zu einem wesentlichen Anteil über die sogenannte „Leerkassettenvergütung“. Eine ausdrückliche Ausweitung der Vergütung auf moderne Speichermöglichkeiten wie Festplatten etc. ist aber gesetzlich immer noch nicht klar geregelt. Die Folge: Die Einnahmen der Musikschaffenden sinken permanent und drohen weiter zu sinken.

Der Österreichische Komponistenbund begrüßt deshalb das Bekenntnis von BM Ostermayer zu einer raschen und praktikablen Lösung im Sinne einer Klarstellung, dass die bestehende Urheberrechtsabgabe für Festplatten und ähnliche Speichermedien gilt. Das klare Bekenntnis der Politik ist ein wichtiges Zeichen für eine faire Behandlung der Künstlerinnen und Künstler. Wir hoffen auf weitere schnelle Fortschritte in der Angelegenheit, damit hier endlich Klarheit hergestellt werden kann.

Wien, 25.2.2014

Share

Schreibe einen Kommentar