Wettbewerb „Wiener Filmmusik Preis 2016″

Der Österreichische Komponistenbund (ÖKB) lädt zum Nachwuchs-Wettbewerb „Wiener Filmmusik Preis 2016″.

Wiener Filmmusik Preis 2016Bundesweit sind Musikschaffende aller Genres aufgerufen, den Wettbewerbsclip – eine Sequenz der aktuellen österreichischen Filmproduktion „ICH SEH ICH SEH“– neu zu vertonen und zum Wettbewerb einzureichen. Der „Wiener Filmmusik Preis 2016″ ist mit 7.000 Euro dotiert und wird von Filmfonds Wien/Stadt Wien gestiftet.

Wettbewerb-Clip
Für die Teilnahme am Wettbewerb muss die vorgegebene Sequenz des Filmes neu vertont werden:

„ICH SEH ICH SEH“
Regie: Veronika Franz, Severin Fiala
Produktion: Ulrich Seidl Film, Ö 2015
Eingereicht für den Auslandsoscar 2016

Download Filmclip und
Tonspuren
 
(mit und ohne Sounddesign)

Zur Neuvertonung
Die Musik soll das filmische Geschehen unterstützen, aber auch einen eigenständigen Kommentar darstellen. Dabei können sowohl traditionelle Filmmusik-Techniken als auch neue Ästhetiken angewandt werden. Die kompositorische Idee soll spürbar sein; die Neuvertonung über das reine Sounddesign hinausgehen. Bewertet wird auch die Ton-Mischung und wie die Musik in den Bildschnitt, den Dialog und den Originalton integriert ist. Es besteht die Wahlmöglichkeit, für die Neuvertonung die Tonspur mit bzw. ohne Original-Sounddesign zu verwenden.

Besetzung
Die Musik kann für unterschiedliche Besetzungen arrangiert werden; es gibt keinerlei Einschränkungen hinsichtlich Stilistik und Genre.

Ergänzung: Sofern sich die Vertonung für eine Live-Aufführung eignet und die Besetzung eine Ensemblegröße von acht MusikerInnen nicht übersteigt, besteht die Möglichkeit, dass der Siegerbeitrag im Zuge der Preisverleihung auch live performt wird. Diese Möglichkeit besteht auch bei computergenerierten Basic Tracks in Verbindung mit (maximal acht) Live-MusikerInnen. In diesen Fällen muss eine Partitur beigelegt werden.

Teilnahmekriterien
Teilnahmeberechtigt sind KomponistInnen, die in Österreich den Mittelpunkt ihres Schaffens haben und bis zum Stichtag 1.2.2016 das 40. Lebensjahr noch nicht vollendet haben. Bei der Neuvertonung muss es sich um ein eigenständig erbrachtes künstlerisches Werk (Originalkomposition) handeln.

Einzureichen sind:
# eine Video-DVD mit der Videosequenz und der dazu angelegten Musik. (Bildfrequenz 25 FPS wie im Originalclip, Ton: 24 bit, 48 kHz; Stereo-Mischung)
# ein Kuvert, das einen Kurzlebenslauf (mit Geburtsdatum) und die Kontaktdaten (Name, Anschrift, Email und Telefonnummer) enthält
Die DVD und das Kuvert mit Lebenslauf/Kontaktdaten müssen anonymisiert (mit einem selbst gewählten Kennwort versehen anstelle des Namens), zusammen eingereicht werden.

Einsendung an:
Österreichischer Komponistenbund
„Wiener Filmmusik Preis 2016″
Ölzeltgasse 4/5
1030 Wien.
Einsendeschluss ist der 1. Februar 2016 (Datum des Poststempels)

Jury, Coaching von Matthias Weber & Preisverleihung
Eine Fachjury ermittelt die fünf besten Neuvertonungen. Die FinalistInnen haben die Chance auf ein Coaching durch Star-Filmkomponist Matthias Weber (u.a. „Das Finstere Tal“). Sie können ihre Vertonung nochmals optimieren, bevor die Finaljury daraus den besten Clip kürt.

Die Präsentation des Siegerclips und die Verleihung des „Wiener Filmmusik Preis 2016″ erfolgen im Rahmen der „Film Composers’ Lounge #7″ am 8. April 2016 im Wiener Jazz & Musikclub „Porgy&Bess“. Das Siegerwerk wird mit dem mit € 7.000,- dotierten „Wiener Filmmusik Preis 2016″ ausgezeichnet. Die Zweit- und Drittplatzierten erhalten Sachpreise von Vienna Symphonic Library und Hoanzl.

Feedback
Im Rahmen des „Austrian Film Music Day 2016″ am 9. April 2016 an der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien haben TeilnehmerInnen des Wettbewerbs die Möglichkeit, sich zu ihren Wettbewerbsclips Feedback von Branchenprofis zu holen.

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